Herrschinger Triangel-Regatta 2017

Sonntag, 20. Mai. 6 Uhr am Bootshaus.                                       

Die aufgehende Sonne nimmt uns in Empfang.                          IMG 20170521 061353 Medium

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Noch die rote Fahne ans Boot gebunden und dann geht es auf die Reise Richtung Ammersee. Nach einer guten Stunde Fahrt erreichen wir Herrsching. Günther nimmt uns sogleich in Empfang und weist uns einen Aufrigger-Platz zu. Joaquim ist separat angereist und ist auch schon vor Ort.

Dann das Boot in die Böcke gepackt und eingerichtet mit Stemmbrettern und Rollsitzen. Die Skulls gleich mal nach unten an den Steg gebracht.

Es starten 23 Boote in zwei Läufen. Wir sind direkt im ersten Lauf dabei, so dass wir uns noch vor der Obmannbesprechung umziehen. Das Wetter meint es wieder einmal sehr gut mit uns. Er ist 16 Grad und sonnig. Der See liegt malerisch vor uns. 

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Damit wir genügend Kraft haben nehmen wir noch einen kleinen Imbiss und stärken uns mit Getränken.

Aufbruch. Mit einem Bootswagen bringen wir die „Neckar“ den langen Zuweg bis auf den Steg. Über eine Rolle geht es dann ins Wasser.                                                                                  

Zwei Kilometer weiter oben in der Herrschinger Bucht ist der Sammelplatz.  Von dort aus verläuft die Regatta
dann in Form eines Triangels mit zwei Wende wieder bis zur Herrschinger Promenade.  Dort ist der Zieleinlauf.

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In 45 Sekunden Abstand erfolgt der fliegende Start. Zu Anfang läuft das Boot noch recht gut. Später merken wir unser fehlendes Training. Es mangelt an Synchronität und die Techniken der einzelnen Ruderer differieren sehr. Unterschiedliche Zuglänge, Rollgeschwindigkeit, Zeitpunkt des Setzens der Blätter, Aushebeln usw. Es darf während der kommenden Saison noch viel daran gefeilt werden.

Natürlich geben wir trotzdem unser Bestes. Anita steuert uns auf „Kampflinie“ um die beiden Wendepunkte, so dass wir doch noch die 5,5 Kilometer, gerade einmal 2 Minuten hinter dem Siegerboot, in einer guten Zeit von 23.53 Minuten meistern.

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Die Herrschinger haben wieder ein tolles Buffet und eine Grillstation vorbereitet. Die Sonne verwöhnt uns und zur Belohnung gönnen wir uns nach der Siegerehrung dann in netter Runde diverse Leckereien.

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Trotz einigen „Haken“ und „Ösen“ wieder mal ein sehr gelungener Tag.

 

Inn-Beaver-Race in Mühldorf April 2017

Morgens um 6.00 Uhr Treffpunkt am Bootshaus in Füssen, das sich schneeumrandet präsentierte.

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Langsam begrüßte uns jedoch die Sonne, die sich
mühevoll durch den Nebel kämpfte
während wir unser Gespann abfahrbereit machten.

 

 

 

 

Noch konnten wir uns nicht vorstellen wie wir bei dieser Kälte eine Regatta fahren sollten.

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Gestärkt durch einen "Pitstop" bei einer Bäckerei zeigte sich dann doch auf der langen Fahrt an den Inn das Wetter von seiner sonnigen Seite. Angekommen in Mühldorf wurden wir wieder einmal  sehr herzlich von den Ruderern des PSV begrüßt - und von den Bambergern, Wasserburgern, Prienern usw. Mit 14 Vierern am Start herrschte wieder einmal ein sehr überschaubares und gemütliches Ambiente.


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Ein paar Schläge einrudern und dann der fliegende Start!. Die 6 km stromauf waren trotz unseres Trainingsrückstandes (leerer See im Winter) noch recht zügig. Die Wende klappte aber mangels Synchronität, resultierend aus dem fehlenden Training, eher bescheiden. Stromab konnten wir dann dank Franks Anfeuerungsrufen ......und LOS!.....ZUG!... auf Schlag noch ein Boot überholen. Mit der einen oder anderen Blessur erreichten  wir dann nach Welser Wertung mit 49:29 Minuten  den 7.  Platz im Mittelfeld.

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Nach dem Rennen, der Siegerehrung und dem Verladen des Bootes konnten die verbrauchten Kalorien dann bei Kaffee und Kuchen oder etwas Herzhaftem aufgefüllt werden. Ein Pläuschchen mit Gleichgesinnten, Analysen und Aussichten auf kommende Events rundeten das Programm ab.

Anschließend fuhren wir noch in den nahegelegenen Wallfahrtsort Altötting auf Besichtigungstour ehe wir uns nach einem wunderschönen Tag aus Niederbayern verabschiedeten.

 

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Unser Fazit:

Ein toller Tag, eine gelungene Veranstaltung und rudertechnisch noch Luft nach oben!!

 

Deutsche-Internationale 30-Minuten-Ergomeisterschaft in Starnberg

Als erstes Kräftemessen zu Beginn eines jeden Jahres gilt das 30-Minuten Ergometer-Rudern in Starnberg. Wer kommt in 30 Minuten am weitesten? Mehr als 300 Trockenruderer, Trainer, Schaulustige und Besucher sorgten bei den deutschen Ergo-Titelkämpfen bei anheizender Musik für Stimmung in der Starnberger Schlossberghalle.

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Lauf der Frauen 50 – 54 Jahre

In diesem Jahr war der RCF nur In der Altersklasse der Frauen 50 – 54 Jahre vertreten. Als Newcomer in dieser Szene war alleine der Eintritt in die Halle schon ein Erlebnis. Bei heißer Techno-Musik ein erstes Umschauen. Spannend ist die Bandbreite der Teilnehmer vom Jüngsten aus Jahrgang 2005 bis zu sagenhaften 85 Jahren. Jeder hat die Gelegenheit mitzumachen. 23 Ergometer gleichzeitig in Aktion, per Monitor verbunden und somit die eigene Leistung auf zwei riesigen Leinwänden mit Booten und Bootsbahnen  als „Rennen“ sichtbar. Mit einer Wechselzeit von gerade einmal  5 Minuten werden die Läufe nach Altersgruppen alle 35 Minuten abgehalten.

Als Vorbereitung geht es erst einmal in den Aufwärmraum.

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Da und dort sieht man schon das Feld der Konkurentinnen. Die Spannung steigt, eine Einschätzung der eigenen Leistung  ist kaum möglich. Besser wieder rausgehen, nur nicht schon vor Beginn kaputt machen.

In der Nachbarhalle glühen inzwischen die Ruderergometer, was an den starken Leistungen der Sportler liegt. Die Atmosphäre ist aufgeheizt.

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Während der Wechselpause dann Einstellen des Ergometers und des Stemmbretts. Letze Konzentration und Warten auf das Startsignal: Attention, Ready, Row!

Neben mir die hochmotivierten Mitstreiterinnen, vor mir das Display, mein Begleiter für die nächsten 30 Minuten. Ich habe mir vorgenommen „mein“ Rennen zu fahren, ganz wie im Training, nicht hetzen lassen. Doch lautstarker Beat gibt den Rhythmus vor und verleiht Kräfte. Zu Anfang noch auf Platz 2 forderten nach der Hälfte der Zeit der schnelle Start und die Hitze im Raum ihren Tribut. Konditioneller Einbruch. Jetzt bloß nicht aufstecken, versuchen das Tempo zu halten und die Kräfte einzuteilen. Es ist unerträglich heiß, die Zunge klebt im Mund , die Lunge schmerzt. Dann nach 20 Minuten auf Platz 4 abgerutscht, jetzt heißt  es  nur noch „dranbleiben“, das Display fest im Auge. Dann nur noch 3 Minuten Zeit übrig, die letzten 1000 Meter, das Ziel vor Augen und nur  6 Meter zu Platz Drei. Jetzt den Ehrgeiz  noch mal ankurbeln, das Denken völlig ausschalten und nur noch den Körper arbeiten lassen. Die Beine werden schwerer, die Luft dünner. Anfeuerungen nun von allen Seiten. Positionskämpfe entbrennen, die Musik wird zum Endspurt mit "Eye oft the Tiger" noch ein wenig lauter. Der Schweiß rinnt übers Gesicht. Die lautstarken Ansagen des Moderators über den entbrannten Kampf um Platz 3 bekomme ich nicht mehr mit. Alles aktivieren was der Körper jetzt noch hergibt …die letzten Sekunden… noch 5 kräftige Züge: geschafft, die Erlösung!

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7177 Meter, ein tolles Ergebnis!! Völlig ausgelaugt aber glücklich Platz 3 erkämpft!

 

Sprintregatta Nürtingen 2015

Am vorletzten Wochenende nahm der 1.RC Forggensee am ersten Lauf der Herbstregatten in Nürtingen bei Stuttgart teil. Dabei waren die vier Jugendruderer Pius Strobl, Markus Münz, Niklas Filleböck und Armin Wolfahrt sowie die Juniorin Olena Zbarska erfolgreich. Den Start machte der 14-jährige Pius Strobl, welcher sich bei seiner ersten Regatta schon am Anfang des 500m Sprints absetzte und mit deutlichem Vorsprung zu seinen Gegnern im Ziel ankam. Der darauf folgende Armin Wohlfahrt hatte bei seinem ersten Rennen mit schweren Gegnern, unter anderem einem Landesmeister zu kämpfen, und erzielte einen guten dritten Platz. Trotz eines guten Starts fiel Olena Zbarska zurück, verpasste das Siegerpodest knapp und landete auf Platz vier. Der Doppelzweier mit Markus Münz und Niklas Filleböck behauptete sich im Rennen mit zwei Landesmeistern. Auch am zweiten Tag der Regatta startete Pius wieder als erster aus dem Team des 1.RCF. Wieder konnte er mit großer Überlegenheit den ersten Platz einfahren und so seinen zweiten Sieg erringen. Der darauf folgende Armin Wolfahrt erreichte bei seinem zweiten Rennen gegen die selben Gegner wie am Vortag erneut den dritten Platz.

 

Am vergangenen Wochenende nahm die Jugend des RCF erneut an einer Regattateil, diesmal allerdings in Bad Waldsee im Landkreis Ravensburg, wo es gegen internationale Gegner anzutreten galt. Den Start machte Pius Strobl, welcher in der 3. Leistungsklasse mit etlichen Bootslängen Vorsprung im Ziel eintraf. Er erzielte die drittbeste Zeit aller Leichtgewichts-Ruderer unter 15 Jahren. Darauf hin ging Armin Wolfahrt an den Start, der im Schwergewichts-Einer knapp den 5. Platz einfuhr. Darauf hin erarbeitete sich Pius erneut den 1. Platz, diesmal allerdings in der Schwergewichtsklasse. In der höchsten Leistungsgruppe machte Olena Zbarska nach gutem Start zuerst die Führung aus, doch auf halber Strecke fiel sie zurück und wurde schlussendlich 5. Aufgrund einer starken Strömung ruderten Niklas Filleböck und Markus Münz nach einem Schnellstart auf Platz 5. Sehr knapp endete auch das 2. und 3. Rennen von Olena Zbarska, in denen sie hervorragende 3. und 4. Plätze erreichte. Danach waren  Niklas und Markus wieder im  Doppelzweier im Rennen. Der Ziel-Einlauf endete für sie einmal als 4. und einmal als 5. Der erneut in der Leistungsgruppe drei fahrende Pius lag weit vor seinen Gegnern und holte nun zum fünften mal den ersten Platz. 

 

Im Insgesamten waren die Jugendlichen des 1. RC Forggensee an den beiden vergangenen Wochenenden sehr erfolgreich.